Rezension: “Rumo & und die Wunder im Dunkeln” von Walter Moers

Hallo, du da!

Heute gebe ich dir einen kurzen Überblick sowie meine Meinung über das Buch “Rumo & und die Wuner im Dunkeln” von Walter Moers, welches ich kürzlich gelesen habe.

Kurzinfo für Interessierte:

Erwerben kann man das Buch im Taschenbuchformat für 14,00€ und im Hardcover für 32€. Beide Ausgaben sind schwarz-weiß illustriert, das Hardcover ist nur wesentlich stabiler. Beide Bücher haben 704 Seiten.

Klappentext:

Rumo – der Wolpertinger aus Walter Moers’ Bestseller ” Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär” – macht sich selbstständig und geht seinen Weg: Wie er kämpfen und lieben lernt, Feinde besiegt, Freunde gewinnt und das Böse kennenlernt und wie er schließlich auszieht, um das größte Abenteuer seines Lebens zu besteh
en, davon erzählt das bislang spannendste, ergreifendste und komischste Werk von Walter Moers.

 

Meine Meinung:

Rumo ist ein sehr liebenswerter Charakter. Man erfährt als Leser wie er aufwächst, lernt ihn in seiner kindlichen Naivität kennen bis hin zum jugendlichen Starrsinn. Rumos Leben beginnt sehr turbulent und aufgerend, doch lernt er auch immer freundliche, hilfsbereite Weggefährten kennen, die ebenfalls sehr ausgearbeitet und an sich tolle Charaktere sind. Die Abenteuer die Rumo erlebt sind nicht immer nur aus seiner Sicht beschrieben, häufig wechselt die Szenerie zu anderen Charakteren. Dies geschieht vor allem im zweiten Teil des Buches, nachdem man die Figuren im ersten richtig tiefgehend (für Nebencharaktere) kennenlernt.

Die Geschichte ist unglaublich spannend und fesselnd und durch den Perspektivenwechsel werden immer wieder Spannungsbögen erhöht; es wirkt wie lauter kleine Cliffhänger. Das Geschehen ist allerdings auch sehr blutig, was ich persönlich nicht so toll finde, da ich kein Fan vom blutigen Kampfszenen oder Abschlachtereien bin. Man kann aber sagen, dass sich diese Szenen zwar durch das gesamte Werk ziehen, aber man als Leser (so erging es mir) diese nur im ersten Teil des Buches als besonders schlimm empfindet. Ich weiß niht genau, woran das liegt; ob es daran liegt, dass Rumo zu Beginn noch ein Kind es und es für Kinder besonders schlimm ist, oder ob man sich als Leser einfach nur daran gewöhnt. Ich jedenfalls wollte im ersten Teil des Buches (ca. bis Seite 380) häufig bei den blutigen Szenen abbrechen und habe mich oft dadurch gequält: Im zweiten Teil allerdings habe ich diese Szenen gerade zu durch gesuchtet und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die ersten 400 Seiten las ich in drei Wochen, da es neben der schwierigen Abiturphase einfach keinen Spaß gemacht hat, dieses blutige Buch zu lesen, doch die letzten 300 Seiten habe ich dann in 3 Tagen verschlungen.

Dennoch ist das Buch wie alle Walter Moers Bücher unglaublich phantasievoll und man begegnet vielen neuen, interessanten zamonischen Wesen. Auch lösen sich einige Rätsel in dem Buch, die in vorherigen Walter Moers Romanen schon angesprochen werden, wie z.B. das Mysterium um die Stadt Nebelheim und deren fragwürdigen Bewohnern. Diese seltsame Begebenheit wird schon in “Der Stadt der Träumenden Bücher” angesprochen.

Einen Kontrast zu den ganzen Abenteuern und blutigen Kämpfen bildet die Liebesgeschichte zwischen Rumo und einem Wolpertinger Mädchen. Auch für neugiere Forscherfans gibt es einige Szenen, die sehr interessant sind. Und was man auf gar keinen Fall missen muss ist der unschlagbare Humor. Ich habe während des Lesens so oft gelacht wie bei keinem anderen Buch in letzter Zeit.

Fazit:

4,5/5 ⭐

Dieses Buch war wie jedes Walter Moers unglaublich spannend und fantasievoll. Die Liebesgeschichte war sehr süß, wenn auch etwas kindlich dargestellt, aber dennoch wunderschön und romantisch. Die Abenteuer und neuen zamonischen Wesen, die man erlebt und kennenlernt sind aufgerend und sympathisch. Man kann in dieser Fantasy Welt versinken und wer ein Freund von blutigen Kampfszenen ist, der wird dieses Buch lieben. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir für alle Fantasy Fans!

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