Rezension: „Verliere mich. Nicht“ von Laura Kneidl

Hallöchen, du da! Schön, dass du dich für diesen Beitrag interessiert, aber vorab:

ACHTUNG: SPOILERWARNUNG!

Dies ist eine Rezension zu dem zweiten Teil einer Geschichte. Der erste Band dazu heißt “Berühre mich. Nicht”. Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, sollte hier nicht weiterlesen, es sei denn du hast niemals vor die Bücher zu lesen.

Klappentext:

„Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschließend liebevoll wieder zusammen.“ – Mona Kasten

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage’ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Inhalt:

Nach der überstürzten Trennung von Luca verzieht sich Sage in einem sehr sehr schäbigen Motel und sucht nach neuen WGs. Sie tut sich bei der Suche sehr schwer, da ohne Luca ihre Ängste viel stärker geworden sind. Unerwartet bleibt die Freundschaft zu Lucas Schwester April bestehen, die, nachdem sie gesehen hat, wie schäbig Sage wohnt, ihren Bruder dazu überredet, Sage zurück zu holen. Das tut er auch und so zieht Sage wieder zu den beiden. Für Luca und Sage ist es allerdings unerträglich sich täglich zu sehen. Um sich abzulenken datet Luca eine andere Frau, woraufhin Sage einen Zusammenbruch erleidet. Die Frau verlässt Luca; er mochte sie zwar sehr, allerdings nicht so sehr, wie Sage und das hat die Frau gespürt. Bei der Aussprache kommt es zum Streit zwischen Luca und Sage und es endet mit einer wilden Knutscherei. Sie wollen beide noch einander, aber Sage setzt alles daran, die Beziehung nicht neu aufleben zu lassen, da sie das aufgrund ihrer Vergangenheit nicht darf. Dennoch nähern sich die beiden immer wieder an und dann gibt es doch plötzlich wieder eine Chance auf eine echte Beziehung, denn mit einem Schlag passiert das, wovor Sage am meisten Angst hatte: Luca erfährt die ganze Wahrheit über ihre Vergangenheit…

Meine Meinung:

Hier möchte ich auf den ersten Teil eingehen und dieses Buch anhand dessen vergleichend bewerten: Aus meiner Perspektive war es etwas schlechter. Vielleicht hat das daran gelegen, dass ich, während ich das Buch las, umgezogen bin und somit wenig lesen konnte. Ich habe immerhin 3 Wochen dafür gebraucht.

Vielleicht hat es aber auch daran gelegen, dass dieses Buch sehr traurig war. Im ersten Teil sind Sage und Luca erst zum Ende hin ein Paar und ihre Beziehung ist wunderbar; erst auf den letzten 10 Seiten nimmt sie ein böses Ende. Somit war der Anfang der Geschichte noch sehr witzig und ich, als Leser, habe mich sehr über die Annäherung der beiden gefreut.

Das zweite Buch beginnt da, wo das erste böse endete. Sage und Luca sind getrennt und behandeln sich gegenseitig nicht sehr nett. Auch Sage’ andere Probleme, etwa wie die schlechte finanzielle Lage und die missglückende Wohnungssuche, bessern sich nicht, sondern verschlimmern sich eher. Von daher ist es sehr deprimierend und niederschlagend. Oft habe ich das Buch auch beiseite gelegt, weil ich so viel Traurigkeit nicht mehr ertragen habe.

Allerdings ist dieses Buch deutlich spannender. Es passieren viel mehr unvorhergesehende Dinge und die Geschichte nimmt Wendungen, die man nicht erwartet hätte. Das Ende des Buches ist dann wieder sehr romantisch und zuckersüß, was die negative Stimmung etwas ausgleicht, aber eben nicht ganz wett macht.

Der Schreibstil war genauso grandios wie im ersten Teil; ich hatte wieder das Gefühl, Sage schon ewig zu kennen. Allerdings hat mir der Humor hier etwas gefehlt, der war im ersten Teil eindeutig mehr vertreten.

Fazit:

Das Buch hat mir im großen und ganzen sehr gut gefallen; es war sehr unterhaltsam und spannend. Es hat auf jeden Fall mein Herz berührt und mich emotional mitgenommen, war allerdings nicht ganz so gut, wie der erste Teil, was daran lag, dass mir der Humor des ersten Teils fehlte und die Stimmung durch die Trennung von Sage und Luca sehr niedergeschlagen war.

Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐ von 5 ⭐

Ich hoffe, die Rezension war hilfreich und du schaust bald mal wieder vorbei.

Deine Fenja

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