Rezension “Kiss me in London” von Catherine Rider

Hallöchen, du da!

Ja, ich bin wieder da! Der Unialltag hat sich eingestellt und ich habe einen Rhythmus für mich entdeckt, wie ich trotz allem Stress doch noch lesen kann: Die Bahnfahrt. Das sind immerhin 90 min täglich, die ideal zum Lesen sind. Somit habe ich in letzter Zeit auch wieder etwas mehr gelesen und auch mehr Bücher sind bei mir ein gezogen. Unter anderem auch „Kiss me in London“ von Catherine Rider.

Das Buch ist ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal und ist Ende Oktober bei mir eingezogen. Ich habe es innerhalb von fünf Tagen (23.11.-28.11.) gelesen und bin dadurch auch voll in Weihnachtsstimmung gelangt.

Doch erst einmal zum

Inhalt:

Es geht um zwei junge Menschen, Cassie und Jason, die beide eine Woche vor Weihnachten in London ankommen. Cassie ist Einheimische und hat einen denkbar schlechten Tag, denn sie ist aus ihrem Studium geflogen und hat ihren Freund gerade am Bahnhof abserviert, weil sie nicht mit ihm nach Ghana wollte. Jason ist hingegen für ein Vorsprechen nach London gekommen, denn er will Schauspieler werden. Das Vorsprechen lief allerdings nicht so gut weshalb er beschließt, sich abzulenken mit seinem Lieblingsmusical genauso wie Cassie, die zufälligerweise das gleiche Lieblingsmusical hat. Doch alle Karten bis auf eine sind schon ausverkauft und so lernen sich die beiden erstmals am Ticketschalter kennen, als sie beide verbittert um das Ticket kämpfen. Sie beschließen anschließend, die restliche Woche, die Jason noch in London ist, gemeinsam einen Theatermarathon zu veranstalten, da sie beide Theaterfans sind. Somit beginnt eine Geschichte voller vorweihnachtlicher Romantik aber auch eine komplizierte Geschichte, bei der sich unsere Protagonisten auf die Suche nach sich selbst begeben und feststellen, was sie eigentlich WIRKLICH im Leben wollen!

Meine Meinung:

Zuerst einmal zum Cover. Das Cover ist super schön und strahlt Weihnachtsfreude pur aus!

Die Charaktere sind total witzig und liebenswert, man schließt sie beide von Anfang an ins Herz, wobei mir Jason, obwohl er manchmal ein ziemlicher Idiot war, mit seinem Charme und Witz noch einen Ticken besser gefallen hat als Cassie.

Auch bemerkenswert ist, dass die Autoren (bei Catherine Rider handelt es sich um ein Pseudonym von einem Autoren Paar) es hinbekommen haben, trotzdem es eine kitschige Weihnachts-Liebesgeschichte ist, eine gewisse Portion Spannung mit hineinzubringen. Denn beide Charaktere verstecken vor dem Anderen ein Geheimnis, was dessen Vergangenheit an geht.

So viel zum Lob. Doch eine Rezension kann nicht immer nur positiv sein.

Ich habe auch einige Kritikpunkte:

Die Handlung war mir teilweise einfach zu vorhersehbar und an manchen Stellen, wenn sich ein Konflikt anbahnte, gab es meiner Meinung nach, eine zu einfache, zu bequeme Lösung. Dadurch hat die Geschichte im Allgemeinen einen oberflächlichen Touch bekommen, da nichts davon irgendwie in die Tiefe geht.

Die Geschichte war dadurch allerdings auch sehr leicht und angenehm. Perfekt um nach der Uni in der Bahn ein bisschen abschalten zu können. Wer hier aber eine tiefe, romantische Geschichte, mit vielen Gefühlen und großem Drama erwartet, ist falsch. Ja, es gibt relativ viel Drama, aber halt oberflächliches Drama, mit vorhersehbarem Ausgang und zu einfacher Auflösung. Es ist keine große Herzschmerzgeschichte.

Dafür wurde aber viel Wert daraufgelegt, wer man ist und wer man sein will, ein Thema, was viele junge Menschen belastet. Manche Sprüche in dem Buch zu genau diesem Thema allerdings, klingen ein bisschen wie „Kalendersprüche“.

Fazit:

Ich habe viel Gutes zu dem Buch zu sagen, aber auch einige Kritikpunkte. Wenn man eine Emotionsgeladene Geschichte erwartet ist man falsch, aber das wollte ich auch gar nicht; ich wollte eine lockere, einfache Liebesgeschichte, die mich ein bisschen entspannen lässt.

Allerdings finde ich, dass ich mit 19 Jahren vielleicht auch schon ein bisschen zu alt für solche Geschichten bin und es deswegen als oberflächlich bewerte. Wahrscheinlich sieht ein jüngerer Leser das ganz anders und ich denke, auch die Alterszielgruppe dieses Buch betrifft eher 12-16 Jährige.

Von daher gebe ich dem Buch:

3,5/5 Sternen

Bis bald,

Deine Fenja

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